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AnneNymus

Unterwegs

Zu Besuch in Lüneburg

Noch etwa ein Jahr sind wir hier oben im Norden, in Hamburg. Das Ende ist also nicht nah, aber absehbar. Dabei haben wir doch noch so Vieles nicht gesehen! Zeit, unsere kleine To Do Liste des Nordens abzuarbeiten! Für einen kleinen Tagesausflug ist Lüneburg wie gemacht. Von Hamburg aus erreicht man die kleine Stadt (73.581 Einwohner) innerhalb von etwa 45 Minuten. Wir haben uns vorher nur ein Parkhaus gesucht und von da aus sind wir einfach drauf los gelaufen. Kein Problem, denn Lüneburg ist offenbar auf Touristen eingestellt und es gab ausreichend Schilder, die uns den Weg wiesen.

Lüneburger Backstein, Bonbons, Bretzeln

Wir sind unwissend direkt auf den alten Kran zugelaufen und von dort aus über den Fluss weiter Richtung Innenstadt. Die Altstadt von Lüneburg ist wirklich schön! Überall gibt es alte, restaurierte und gut gepflegte Backsteinhäuser. In den Gassen hängen altertümliche Schilder und laden in süße, kleine Läden ein. Besonders gut gefallen hat mir die Lüneburger Bonbonmanufaktur. Ein winziges Lädchen voller bunter Bonbons und anderer Süßigkeiten. Die Führung im Rathaus haben wir leider verpasst, obwohl wir sie gerne mitgemacht hätten.

Übrigens feierte man gerade die Sülfmeistertage in der Stadt – eine Art Wettkampf in verschiedenen Disziplinen. So ganz haben wir allerdings nicht verstanden, worum es geht. Im Rahmen des Festes war die ganze Stadt voller Marktstände. Es wirkte ein wenig wie eine Mischung aus Weihnachtsmarkt, Oktoberfest und Mittelalterspektakel. Jedenfalls gab es Bier, Bretzeln, Dudelsackmusik und Crêpes 😀

Lüneburger Bratkartoffeln, Bier, Braukeller

Das Wetter war leider nicht so hervorragend, aber den gröbsten Regenschauer haben wir erfolgreich gemieden, weil wir zu dieser Zeit im Mälzer Brauhaus essen waren. Da das beliebte Brauhaus bereits voll besetzt war, wurden wir nach unten in den Braukeller geschickt. Glück im Unglück, denn wir fanden den Keller ziemlich urig und cool. Für meinen Mann gab es ein Maß Bier – damit war dann auch die Frage geklärt, wer von uns beiden nach Hause fährt 😉

Während es also draußen regnete, saßen wir gemütlich drinnen und genossen Steak, Bratkartoffeln und Bohnen. Fleisch und Bratkartoffeln waren hervorragend, an den grünen Bohnen könnten sie aber noch arbeiten, finde ich. Insgesamt empfehle ich das Mälzer Brauhaus aber gerne weiter, denn es hat uns gut geschmeckt und auch die Bedienung war freundlich – das Ambiente im Braukeller ist natürlich auch etwas Besonderes.

Nach einer weiteren großen Runde über den Markt, haben wir dann den Rückweg angetreten. Aber wir werden noch mindestens ein Mal zurückkehren, um uns die blühende Lüneburger Heide anzusehen, denn das steht noch auf unserer Liste 🙂

Restaurants & Bars

Samui Thai Cuisine

Das Samui Thai Cuisine ist ein Restaurant in Hamburg, genauer gesagt im Stadtteil Barmbek-Süd. Hier hergefunden haben wir aufgrund einer Empfehlung durch thailändische Freunde.

Atmosphäre

Das Restaurant wirkt aufgeräumt und sauber, die Dekoration ist geschmackvoll. Es gibt einen Bereich, der nur ohne Schuhe betreten werden darf. Hier stehen niedrige Tische, an denen man sich kniend oder auf Kissen sitzend niederlassen kann. Es waren einige Bedienungen im Einsatz, die ihre Arbeit freundlich und aufmerksam erledigt haben. Insgesamt war die Stimmung im Restaurant locker und ungezwungen. Trotz des vollen Raumes konnte man sich jederzeit gut unterhalten und es wurde nicht zu laut.

Essen & Getränke

Ein Buffet gibt es nicht, bestellt wird à la carte. Vor scharfen Speisen wird auf der Karte mit roten und grünen Chilis gewarnt, denn der Durchschnittseuropäer verkraftet ja in der Regel allzu scharfes Essen nicht 😉 Für meinen Mann gab es Masaman Curry mit Kokosmilch, Tofu, Ananas, Kartoffeln, Erdnüssen und Zwiebeln und für mich gegrilltes Hühnerfleischfilet nach Art des Hauses, mariniert mit frischen Kräutern, dazu gebratenes Gemüse und pikante Tamarindsoße. Außerdem haben wir Thai-Eistee bestellt: einmal mit Limette und einmal mit Milch. Auf den Eistee hatte ich mich im Voraus schon besonders gefreut, da ich den schon von anderen Restaurants kannte. Beide Varianten des Tees schmecken übrigens super – mit Milch eher süß und mit Limette eher spritzig-frisch.

Wir mussten nicht lange auf unser Essen warten. Serviert wurde es im Topf und auf einer Platte, die auf Warmhalteplatten in der Mitte des Tisches gestellt wurden. Dazu gab es außerdem noch ein großes Gefäß mit Reis. Mein Gericht sah nicht nur schön aus, sondern hat auch wirklich außergewöhnlich gut geschmeckt. Die Abstimmung der Gewürze war hervorragend und überraschend anders. Es hat einfach alles zusammengepasst: Das zarte Fleisch, das knackige Gemüse, die würzige Soße und der luftige Reis. Die Portion war auch genau richtig. Keine Riesenportion, aber auf jeden Fall genug, um satt zu werden.

Zum Schluss durfte der Nachtisch natürlich nicht fehlen! Für mich gab es gebackene Vanille-Eiscreme im Crêpeteig mit Mandeln und für meinen Mann das Natischspezial des Hauses: Honigmango mit Kokosmilch-Klebereis und Kokoscreme. Beide Nachtische sahen wieder sehr gut aus und schmeckten auch super. Wer nicht so experimentierfreudig ist, ist mit meiner Wahl gut beraten. Noch besser war aber, um ehrlich zu sein, der Nachtisch des Hauses.

Fazit

Meine abschließende Bewertung? Dieses Restaurant ist nicht nur einen Besuch, sondern auch gerne eine kleine Reise wert. Die Qualität der Speisen war außergewöhnlich gut und ich möchte das Restaurant Samui Thai Cuisine hiermit wärmstens empfehlen. Für zwei Hauptspeisen, zwei Nachspeisen und drei Eistees haben wir übrigens rund 50 Euro bezahlt. Unter Berücksichtung der besagten Qualität ist das ein mehr als fairer Preis und nur knapp über dem, was man sonst für einmal Essen gehen beim Durchschnitts-Asiaten um die Ecke bezahlen würde. Ein Muss für jeden Foodie 🙂

Im Voraus hatte ich online einen Tisch reserviert und das war die richtige Entscheidung, denn das Restaurant war gut besucht und ab etwa 20 Uhr waren alle Tische belegt. Mit dem Auto ist das Restaurant gut erreichbar und es sind in der nahen Umgebung ausreichend Parkplätze vorhanden. Von der nächsten U-Bahnhaltestelle aus sind es etwa 8 Minuten Fußweg bis zum Restaurant.

  • Speisen & Getränke: sehr gut
  • Ambiente: sehr gut
  • Erreichbarkeit: sehr gut
  • Preis/Leistung: sehr gut

Hier geht es zur Webseite des Samui Thai Cuisine Restaurants.

Was mir durch den Kopf geht

Ein doofer Tag ist kein Rückschritt

Die letzten Wochen waren durchwachsen. Ich hatte gute und schlechte Tage. An den guten habe ich gearbeitet, ein bisschen was für Youtube gemacht und abgespült, Wäsche gewaschen und so weiter. An den schlechten kam ich nicht aus dem Bett, hatte direkt auf gar nichts Lust und habe den Tag mit schlechter Laune auf dem Sofa verbracht. Aber irgendwie war es rückblickend erträglicher und fühlte sich weniger krisenhaft an. „Warum?“, habe ich mich gefragt.

Ein doofer Tag ist kein Rückschritt

Insgesamt möchte ich ja, dass es mir besser geht. Darum stelle ich mir die Verbesserung des Allgemeinzustands als eine Art langsam, aber hoffentlich stetig steigendes Liniendiagramm vor. Wenn also schlechte Tage kommen, sehe ich die Linie fallen und denke normalerweise: „Och nö, ein Rückschritt.“

„Wie läuft es bei dir heute?“, fragte mich mein Mann per WhatsApp. „Nicht so gut.“, antwortete ich. „Ich glaube heute wird kein produktiver Tag.“ Und dann habe ich frustriert angefügt: „Bleib ich halt den ganzen Tag auf dem Sofa liegen und mache gar nichts.“ Ich habe also meinen schlechten Tag einfach mal akzeptiert. Habe mich nicht an den PC gezwungen, um dann doch nicht zu arbeiten. Habe nicht eine einzelne Tasse abgespült, um mir vorzumachen, dass ich abgespült habe. Also lag ich tatsächlich – mehr oder weniger – den ganzen Tag auf dem Sofa und habe Serien angeschaut, mich dabei gelangweilt und war maulig. Ein doofer Tag.

Aber kein Rückschritt. Doofe Tage gehören eben zum Leben dazu. Vielleicht sind sie bei mir häufiger oder intensiver als bei anderen Menschen. Aber doofe Tage hat jeder. Es ist, sozusagen, etwas ganz Natürliches. Sie lassen sich nicht abschaffen oder durch eine Strategie überwinden, sie gehören einfach dazu. Und ich muss darum auch nicht lernen, doofe Tage zu verhindern, sondern sie zu akzeptieren und ihnen nicht zu viel Bedeutung zuzumessen.

Don’t worry! Be happy?!

Man kann nicht immer glücklich sein und vor allem muss man auch nicht immer glücklich sein. Weder kann man allen Situationen des Lebens mit Fröhlichkeit und Tatkraft begegnen, noch lassen sich alle Probleme durch Lächeln und Optimismus bewältigen. Dass Menschen auf Facebook lieber ein Bild von ihrem Essen posten, als über aktuelle Beziehungsprobleme zu berichten, leuchtet ein. Und dass man lieber von dem Tag twittert, an dem man Sport gemacht hat, als von allen anderen Tagen, an denen man Chips-futternd auf dem Sofa saß, ist auch klar. Irgendwie ist das auch okay. Man teilt nun mal lieber Dinge, die einen begeistern und Aktionen, die einen stolz machen, als traurige, nervige und bedrückende. Aber wir dürfen nie vergessen: Niemand ist immer glücklich, niemand ist immer erfolgreich.

HAPPINESS ist eine Art Religion geworden. Was läge auch näher? Schließlich möchte jeder Mensch glücklich sein. Darum lesen wir „5 Tipps für einen motivierten Start in den Tag“, probieren schlechte Laune mit Meditation zu besiegen und Antriebslosigkeit mit grünen Smoothies. Bloß keinen Raum lassen für Traurigkeit, Melancholie und Langeweile.

Es ist okay, nicht „happy“ zu sein

Erinnert ihr euch an den Disney-Film „Alles steht Kopf“? Freude, Kummer, Angst, Wut und Ekel sind die Hauptfiguren, die im Kopf eines Mädchens leben. Freude ist dabei so etwas wie die Hauptperson. Sie will um jeden Preis verhindern, dass Kummer Einfluss auf die Erinnerungen des Mädchens erlangt. Logisch oder? Doch letztendlich ist es nötig, dass Kummer für kurze Zeit das Kommando im Kopf übernimmt, damit das Mädchen die richtige Entscheidung treffen kann.

Traurigkeit, Kummer, Melancholie, Verzagtheit, Mutlosigkeit. Das fühlt sich alles nicht gut an, aber es ist einfach manchmal da und bleibt für eine Weile. Und manchmal ist es auch wichtig, damit man etwas verarbeiten, überdenken oder verstehen kann.

Ich werde also versuchen, mich von dem Gedanken zu verabschieden, immer glücklich, gut gelaunt, motiviert und produktiv sein zu wollen. Das ist nämlich unmöglich. Und ich werde versuchen, meinen Weg nicht mehr in Fortschritten und Rückschritten zu messen, da das meinem eigentlichen Anliegen nicht gerecht wird. Ich möchte ja nicht perfekter werden, sondern zufriedener. Und ich möchte auch nicht nur noch „happy“ sein, sondern lernen, depressive Phasen anzunehmen und besser mit ihnen umzugehen.

Aboboxen

Hello Fresh

Die Hello Fresh Kochbox liefert einmal pro Woche kreative Rezepte und saisonale Zutaten frisch und fertig abgewogen nach Hause. Seit über einem halben Jahr bin ich nun Kunde – höchste Zeit für einen Abobox-Check!

Verpackung & Inhalt der Hello Fresh Kochbox

Die Hello Fresh Kochbox wird zum gewünschten Tag und Zeitraum zugestellt. Dabei kann man auch eine Abstellerlaubnis geben, sodass das Paket zum Beispiel einfach vor der Wohnungstür abgestellt wird. Im Karton befinden sich eine Kühltasche und drei bis fünf Papiertüten mit den Zutaten für die Mahlzeiten (pro Mahlzeit eine Tüte). Die großen Rezeptkarten liegen in einer versiegelten Pappe, die gleichzeitig als kleine Zeitschrift dient: „Fresh News“. Kühlwaren, also Fleisch- und Milchprodukte, werden in einer Kühltasche mit Kühlakkus aufbewahrt. Die Kühlelemente kann man übrigens entweder behalten oder aufschneiden und in den Abfluss schütten und die Hülle entsorgen, sobald sie aufgetaut sind.

Menüauswahl

Welche Mahlzeiten man bekommen möchte, kann man sich vorher online aussuchen. Pro Woche hat man acht Mahlzeiten zur Auswahl – davon drei mit Fleisch und fünf ohne. Wenn ich also zum Beispiel keinen Fisch mag, werfe ich das entsprechende Rezept einfach aus meiner Standard-Auswahl heraus und wähle dafür ein anderes Gericht. Wichtig ist es, nach Erhalt der Kochbox auf die empfohlenen Zubereitungstage zu achten, die unten auf den Rezeptkarten vermerkt sind. So stellt man sicher, dass man die Gerichte mit schnell verderblichen Zutaten als erstes zubereitet.

Ran an den Herd

Die Rezepte sind abwechslungsreich, international und wiederholen sich so gut wie nie. Die Zubereitungszeit liegt immer zwischen 25 und 45 Minuten. Einige Utensilien sollte man zur Hand haben, zum Beispiel eine Knoblauchpresse, einen Kartoffelstampfer oder einen Pürierstab. Anfangs fehlte uns das ein oder andere und wir mussten improvisieren.

Schmeckt es denn? Und wie! In den neun Monaten, die wir Hello Fresh Kunden sind, wurden wir so gut wie nie enttäuscht. Es gab ein, zwei Pannen bei der Zubereitung und plötzlich war in der Suppe zu viel Limettensaft – oder (für unseren Geschmack) mal zu viel roher Knoblauch im Salat. Insgesamt darf man sich aber garantiert auf eine Belohnung für die Koch-Mühen freuen, denn die Ergebnisse sind einfach lecker und dürfen sich sehen lassen. Schließlich isst das Auge mit! Das findet scheinbar auch das Team von Hello Fresh und versäumt es niemals, an dekorative I-Tüpfelchen in Form von Kräutern, gehackten Nüssen und so weiter zu denken.

Vor- und Nachteile

Nicht umsonst empfehle ich die Hello Fresh Kochbox wärmstens weiter. Für uns bietet sie viele Vorteile:

  • Abwechslung: Neues kennenlernen und nicht immer wieder das Gleiche essen.
  • Gesünder essen: Viel Gemüse, statt immer nur Nudeln mit Soße und Tiefkühlpizza. Und Bio statt Billig.
  • Bequemlichkeit: Kein „Was koche ich heute?“ oder „Wo soll ich bitte jetzt noch Zitronengras herkriegen?“. Ideen und Zutaten kommen einfach im Paket nach Hause.
  • Kochen lernen: Wenn man regelmäßig richtig kocht – und zwar nicht mit Fertigprodukten – lernt man nebenher, besser zu kochen.
  • Weniger Verschwendung: Da alles in genau richtigen Portionen ankommt, werden weniger Lebensmittel schlecht.

Nachteile:

  • Müll: Obwohl einige Zutaten unverpackt oder nur in Papier verpackt sind, fällt insgesamt trotzdem noch einiges an Plastikmüll an. Kräuter, Salate, Brote und manche Gemüsesorten sind beispielsweise in Plastik verpackt.

Preis & Leistung

Die 5er Kochbox lohnt sich mit etwa 5,80 € pro Mahlzeit mehr als die 3er Kochbox mit etwa 7,17 € pro Mahlzeit. Ob die Hello Fresh Kochbox für den eigenen Haushalt eine gute Idee ist, muss man einfach selbst abwägen – oder es einfach mal ausprobieren! Sicher ist es möglich, günstiger zu kochen. Aber die Kosten pro Mahlzeit, die bei Hello Fresh anfallen, sind für meinen Geschmack in Ordnung, da man auch dementsprechend hochwertige Zutaten erhält. Zudem baut man sich mit der Zeit eine ansehnliche Rezeptsammlung auf, die man (zum Beispiel in einem Hello Fresh Prämienordner) ordentlich abheften kann. Na, Lust aufs Kochen bekommen?

Hier kannst du die Hello Fresh Kochbox mit 20 Euro Rabatt bestellen!

  • Lebensmittel
  • nicht thematisch
  • erscheint wöchentlich
  • 42,99 € – 3 Mahlzeiten für zwei Personen – oder 57,99 € – 5 Mahlzeiten für 2 Personen – (flexibles Abo)
Aboboxen

Degustabox

Die Degustabox enthält monatlich 10-15 Lebensmittel, also Snacks, aber auch Kochzutaten und Getränke – viele davon sind Marktneuheiten. Zeit für einen Abobox Check!

Verpackung & Inhalt der Degustabox

Die Verpackung der Box ist schlicht, aber ansprechend. Ein bunter Mix an Lebensmitteln erwartete mich beim Auspacken: Von Bonbons über Mineralwasser bis hin zu Bio-Nudeln und Cupcakes. Zwar war alles sorgfältig gesichert, aber die Cupcakes haben die weite Reise leider nicht unbeschadet überstanden und kamen lädiert an. Das Meiste in der Box werden wir auf jeden Fall gebrauchen können – nur die Eistee-Bonbons sind absolut nicht mein Geschmack (was daran liegen könnte, dass ich Eistee an sich nicht sonderlich mag). In meiner Box waren 13 Artikel, also sind wir bei einem Stückpreis von etwa 1,15€.

Das finde ich absolut fair, denn fast alle Artikel in der Box werden im Supermarkt sicher mehr kosten. Insgesamt eine gute Box, die allerdings nicht unbedingt etwas für den gehobenen Geschmack bietet. Wer sich aber monatlich von Marktneuheiten bewährter Marken überraschen lassen möchte, für den ist die Degustabox sicher das Richtige! Außerdem ist die verhältnismäßig große Anzahl an Waren in einer Box super, denn: Mehr Artikel = Mehr Überraschungen! 😉

Hier kannst du die Degustabox bestellen!

  • Lebensmittel
  • nicht thematisch
  • erscheint monatlich
  • 14,99 € (flexibles Abo)
Was mir durch den Kopf geht

Irgendwo zwischen Lähmung und Leistung

Wenn ich sage „Ich versuche gerade meine Mitte zu finden“, dann meine ich das nicht irgendwie spirituell, sondern mehr oder weniger wörtlich. Ich bin nämlich gerade auf der Suche nach einer Art gesundem Mittelwert in meinem Leben. Vermutlich liegt das irgendwo zwischen meinen zwei alten Bekannten: Zwischen 120% Leistung und absoluter Lähmung.

Beide Gemütsverfassungen kenne ich sehr gut. Ich nehme mir viel vor, schaffe an manchen Tagen unglaublich viel und dann… ja, dann kommt die Lähmung. Es beginnt meistens mit einer Abfolge von Tagen, an denen ich immer weniger zufrieden mit meiner eigenen Leistung und meinem Arbeitspensum bin. Meine total schwammige und unberechenbare Messlatte liegt dann einfach zu hoch. Ich enttäusche mich selbst und irgendwann sagt mein Kopf: „Warum überhaupt noch etwas machen? Egal, was du versuchst zu tun, du wirst es nicht schaffen. Wenn du doch etwas schaffst, dann ist es nicht gut und viel zu wenig“. Und dann liege ich im Bett, möchte nicht aufstehen und im besten Fall kommt ein Tag, an dem ich doch wieder unglaublich viel schaffe und das ganze Theater geht von vorne los.

Das habe ich so satt. Schon als Teenager war ich in diesem Teufelskreis gefangen und konnte mich in vielen Bereichen meines Lebens nicht davon befreien. Und das Schlimmste: Es beeinflusst ja nicht nur mich, sondern auch meine Familie, meine Beziehung, meine Arbeit, meinen Alltag. Andere Menschen profitieren von meinen aktiven Phasen und – sollten sie mir nahe stehen – leiden unter meinen Lähmungs-Phasen.

Die zwei Gesichter

Es sind zwei Gesichter, doch das eine will man niemandem zeigen, denn es passt so gar nicht in ein gesundes Gesellschafts- und Menschenbild. Also tut man alles, um sein zweites, schwaches Gesicht zu verbergen. Aber wie soll das gelingen, wenn man gerade in einer Lähmungs-Phase steckt? Die Antwort lautet: Nur mit einem erheblichen, emotionalen Kraftaufwand.

Man lügt zum Beispiel. Man sagt anderen, man hätte das Haus verlassen, obwohl man den halben Tag heulend im Bett lag. Man erzählt, dass man um 8 aufgestanden ist, obwohl man eigentlich absichtlich so lange wie möglich geschlafen hat. Man sagt allen, die fragen, dass alles ok ist. Tauchen in einem Gespräch unangenehme Themen auf, gibt man sich souverän und optimistisch. Und man nutzt seine letzte Kraft um die Dinge zu erledigen, für die man sich auf jeden Fall rechtfertigen müsste, falls man sie nicht fertigstellen würde.

Die gelebte Lüge

Und eine gelebte Lüge setzt einen unter Druck. „Gelebte Lüge“ klingt in diesem Fall sehr theatralisch, aber es ist tatsächlich keine unpassende Bezeichnung. Man versucht seinem Umfeld einen funktionierenden Menschen vorzuspielen. Das ist total einfach, wenn man gerade in ein Leistungs-Phase steckt und ein unglaublicher Kraftakt, wenn man eine Lähmungs-Phase erreicht hat. Klar, einerseits möchte man eben einfach keine Schwäche zeigen, man will stark sein und kein Sonderling, der eine Extra-Wurst braucht. Andererseits denke ich aber auch: „Du bist der Mensch aus der Leistungsphase! Alles, was nicht dazu passt, bist nicht wirklich du.“ Man sieht doch, wozu man in der Lage ist! Man erlebt sich selbst durch und durch unbeschwert, fröhlich und produktiv. Man versteht einfach selbst nicht, wie das zweite Gesicht auch dazugehören kann.

Es fällt mir schwer zuzugeben, dass beide Gesichter ein Teil von mir sind, mit denen ich leben muss.

Ein erster Schritt war es, öffentlich von meinem zweiten Gesicht zu erzählen. Der unglaubliche Druck, den Schein aufrecht erhalten zu müssen, ist schwächer geworden. Damit ist mir schon mal eine Art Felsbrocken vom Herzen gefallen.

Um mit all dem besser zurecht zu kommen, bin ich nun auf der Suche nach einem gesunden Mittelwert: Nicht zu viel wollen, nicht zu viel machen, nicht zu tief fallen. Es klappt einigermaßen, aber ich bin sehr ungeduldig mit mir selbst. Ich will, dass JETZT SOFORT alles okay ist und ich wieder „funktioniere“. Ich hoffe, es gelingt mir, noch etwas geduldiger zu werden…

Organisations-Tipps

Finanzplan erstellen – Behalte dein Geld im Blick

Wie kann man einen Finanzplan erstellen? Ich zeige dir, wie man ohne Vorwissen im Umgang mit Excel oder Google Tabellen einen praktischen und übersichtlichen Finanzplan erstellen kann. So behältst du monatliche Einnahmen und Ausgaben im Auge und weißt immer genau, wie viel Geld du noch hast und ausgeben kannst.

Welches Programm verwenden?

Wenn du einen Finanzplan erstellen möchtest, wie im Video gezeigt, kannst du das zum Beispiel mit Google Tabellen, Microsoft Excel oder Libre Office Calc tun. Microsoft Excel ist nicht kostenlos, aber etwas anwenderfreundlicher als die kostenlose Alternative Libre Calc. Ich benutze im Video Google Tabellen, denn es ist kostenlos und außerdem jederzeit online abrufbar – mit der entsprechenden App auch vom Smartphone aus. Zudem kann man es mit einer weiteren Person teilen, wenn man möchte. So kann man zum Beispiel dem Lebenspartner Zugriff gewähren, wenn man gemeinsam das selbe Konto nutzt oder beide Konten im Blick behalten möchte.

Einnahmen

  1. Gib im Feld B2 deinen Kontostand ein, den du am Ende des Vormonats hattest, bevor deine Einnahmen auf dein Konto überwiesen wurden.
    Schreibe die Bezeichnung „Kontostand“ in Feld A2. Du kannst das Feld B2 auch erstmal leer lassen und später ausfüllen. Die Berechnung wird am Ende aber nur stimmen, wenn du hier den richtigen Betrag eingetragen hast.
  2. Gib den aktuellen Monat in Feld B1 ein.
    Klicke danach auf das Feld, halte die linke Maustaste gedrückt und ziehe den Mauszeiger in der Zeile nach rechts. So werden nachfolgende Monate automatisch in der Zeile angezeigt.
  3. Gib die Beträge deiner monatlichen Einnahmen in der Spalte unterhalb des aktuellen Monats ein (Spalte B) und starte im Feld B3.
    Ein Betrag pro Feld. Schreibe die Bezeichnungen der Beträge in die gleiche Zeile in Spalte A, z.B. Gehalt, BaFöG, Nebenjob und so weiter.
  4. Markiere Spalte B und klicke oben in der Werkzeugleiste auf die [€] Schaltfläche.
    Dadurch werden die Beträge automatisch als Euro-Betrag angezeigt.

Feste Ausgaben

  1. Gib in Spalte B, unter deinen Einnahmen, deine monatlichen Ausgaben an.
    Setze ein Minus vor alle Ausgaben-Beträge und schreibe die Bezeichnungen der Beträge in die gleiche Zeile in Spalte A, z.B. Internet & Telefon, Netflix, Strom und so weiter.
  2. Halte die Shift-Taste gedrückt und ziehe den Mauszeiger über alle Felder, in denen Beträge von festen Ausgaben stehen, z.B. B3 bis B10 und ziehe dann den Mauszeiger in den Zeilen nach rechts.
    So werden die festen Ausgaben automatisch auch in den nächsten Monaten angezeigt.
  3. Gib darunter in Spalte A die Bezeichnungen für alle Ausgaben an, die regelmäßig, aber nicht monatlich anfallen, z.B. GEZ-Gebühren, Amazon-Prime und so weiter.
    Trage die entsprechenden Ausgaben-Beträge in die Spalten der Monate ein, in denen die Beträge abgebucht werden.

Alle anderen Ausgaben

Damit ist das Geld gemeint, das du jeden Monat für Lebensmitteleinkäufe, Kleidung und so weiter ausgibst. Diese Ausgaben müssen all im Finanzplan eingetragen werden. Trägst du alle Konto-Abbuchungen konsequent in den Finanzplan ein, wirst du immer sehen können, wie viel Geld dir im Monat noch übrig bleibt.

  1. Trage die Bezeichnung „Lebensmittel“ unter den festen Ausgaben in Spalte A ein.
  2. Trage in Spalte B jeden Lebensmitteleinkauf ein.
    Lasse ein paar Zeilen für weitere Einträge frei, je nachdem, wie oft du monatlich Lebensmittel einkaufen gehst.
  3. Trage mit ein paar Zeilen Abstand weitere Bezeichnungen in Spalte A ein, z.B. Kleidung, Tanken, Haustier und so weiter.
    Hier trägst du dann alle entsprechenden Ausgaben ein.
  4. Trage mit ein paar Zeilen Abstand als letzte Bezeichnung „Sonstiges“ in Spalte A ein.
    Hier trägst du alle anderen Ausgaben ein.

Wie viel Geld ist diesen Monat noch verfügbar?

  1. Unter allen Einnahmen und Ausgaben, wähle ein Feld in Spalte A und trage die Bezeichnung „Geld verfügbar“ ein. 
  2. Gib in der gleichen Zeile in Spalte B ein: =SUM(
  3. Halte die Shift-Taste gedrückt und klicke erst auf das Feld B2 und dann, in der selben Spalte, auf das letzte Feld vor der „Geld verfügbar“-Zeile, z.B. Feld B49.
    Die Formel sollte nun lauten =SUM(B2:B49
  4. Gib „)“ ein, um die Klammer zu schließen und drücke die Enter-Taste.
    Wenn du alle Einnahmen und Ausgaben und den Kontostand des Vormonats richtig eingetragen hast, erscheint in diesem Feld jetzt ein Geldbetrag. So viel Geld hast du in diesem Monat noch zur Verfügung. Der Betrag wird sich entsprechend anpassen, wenn du weitere Ausgaben hinzufügst.

Und in den kommenden Monaten?

Das Feld, in dem du siehst, wie viel Geld du noch zur Verfügung hast, ist am Ende des Monats logischerweise auch dein Kontostand.

  1. Trage im Feld C1 ein: =
  2. Klicke dann auf das Feld, das dir anzeigt, wie viel Geld du im Monat davor noch zur Verfügung hast, z.B. B50.
    Die Formel sollte nun lauten: =B50. Dein Kontostand vom Vormonat wird jetzt automatisch im Feld C1 angezeigt und passt sich auch automatisch an, wenn du weitere Ausgaben zum Vormonat hinzufügst.
  3. Klicke auf das Feld, das dir anzeigt, wie viel Geld du im Monat davor noch zur Verfügung hast, z.B. B 50, halte die Maustaste gedrückt und ziehe den Mauszeiger in der Zeile nach rechts. 
    So wird die richtige Formel für die nachfolgenden Monate eingefügt.
  4. Klicke auf das Feld, das dir den Kontostand vom Vormonat anzeigt, z.B. C1, halte die Maustaste gedrückt und ziehe den Mauszeiger in der Zeile nach rechts. 
    So wird dein Kontostand immer automatisch für die nachfolgenden Monate angezeigt.

Lass dich nicht durch hohe Beträge in nachfolgenden Monaten verwirren: Die Beträge werden ja niedriger, sobald du alle Ausgaben in den Monaten eingetragen hast.

Zusätzliche Tipps

Jetzt weißt du, wie man einen Finanzplan erstellen kann, aber du musst ihn auch benutzen und alle Kontobewegungen zuverlässig eintragen. Überprüfe alle paar Monate mal, ob der angezeigte Restbetrag für den Monat wirklich stimmt, denn manchmal vergisst man Kleinbeträge von unerwarteten Abbuchungen. Mithilfe von Linien, Formatierung der Schrift und bedingter Formatierung (dazu einfach Rechtsklick auf ein Feld und im Menü „Bedingte Formatierung“ auswählen), kannst du deinen Plan noch etwas übersichtlicher gestalten.

Hier kannst du dir den im Video „Finanzplan erstellen: Behalte dein Geld im Blick“ erstellten Finanzplan ansehen.

Was mir durch den Kopf geht

Ich bin ein mittelmäßiger Perfektionist

Mein „Schaffensdrang“ – oder wie auch immer man das nennen möchte – treibt mich an und lähmt mich oft gleichermaßen. Häufig habe ich das Gefühl, dass viele Menschen (insbesondere in meinem nahen Umfeld) nicht verstehen können, warum ich so bin, wie ich bin. Ein Erklärungsversuch:

Ich muss etwas (er)schaffen…

Der beständige Schaffensdrang ist zweifellos ein Teil von mir. Ich kann nicht unterscheiden, ob ich einfach nur etwas schaffen möchte, im Sinne des erfolgreichen Gelingens, oder ob ich tatsächlich etwas im schöpferischen Sinn erschaffen will.
Dieser Drang ist der Antrieb in meinem Leben, die Ursache meiner Produktivität. Bin ich nicht produktiv, bin ich unruhig, missmutig und desorientiert.
Bin ich produktiv, bewerte ich das Ergebnis meines Wirkens grundsätzlich kritisch und fast ausschließlich negativ. Dabei ist das Gefühl des Versagens leitgebend, gepaart mit dem frustrierenden Gefühl, dass ich es hätte besser machen können.

Hätte ich es wirklich besser machen können, oder ist dieses Gefühl nichts weiter als fehlgeleitete Überheblichkeit? Vielleicht hätte ich es ja auch nicht besser machen können. Ich glaube, ich bin gefangen in einer Fantasiewelt, in der ich eines Tages mir selbst und allen anderen beweise, dass ich es eben doch besser machen kann.
Aber was, wenn ich es eben nicht besser machen kann?

…und ich kann nicht aufhören

Ich ertrage meine Mittelmäßigkeit nur schwer und mithilfe der leisen Stimme, die beständig flüstert: „Eines Tages wirst du deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden.“
Ich versuche immer, die Ergebnisse meiner Produktivität als Übung anzusehen, wenn sie meinen Ansprüchen nicht genügen. Als eine Art Pflasterstein auf dem Weg zur Selbstzufriedenheit.
Selbstzufriedenheit wünsche ich mir zutiefst und sie bedeutet für zweierlei: Dass ich nicht nur mit mir selbst im Reinen bin, sondern auch (und vor allem) mit dem, was ich schaffe – oder erschaffe.
Davon bin ich meilenweit entfernt. Getrieben von meinem Drang spucke ich tourette-artig Dinge aus und hoffe, dass irgendwann endlich das Richtige dabei herauskommt. Vielleicht wird es nie passieren. Vielleicht spielt es auch keine Rolle. Aufhören kann ich nämlich nicht.

Was mir durch den Kopf geht

Ihr macht mehr kaputt, als Autos und Fensterscheiben!

Heute haben mich mehrere Menschen gefragt, ob bei uns alles okay ist und ob es uns gut geht. Der Grund dafür: Wir wohnen in Hamburg und die Ausschreitungen am Rande des G20 Gipfels nehmen immer heftigere Ausmaße an. Ich erinnere mich, dass ich zuletzt meine Freunde in Paris so etwas gefragt habe, nach den schrecklichen Terroranschlägen dort. Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende einen Freund besuchen, aber ich habe mich nicht getraut, mit dem Auto loszufahren, weil mein Weg teilweise durch die Stadt geführt hätte.

Terroristen in meiner Stadt

Den ganzen Tag kreisen Helikopter über der Stadt. „Es ist ja nur dieses Wochenende“, denke ich mir. Aber es fühlt sich komisch an. Ungewohnt und vor allem angst einflößend. Ein Video zeigt, wie schwarz gekleidete Menschen durch ein Wohngebiet ziehen, Scheiben einschlagen und Autos in Brand setzen. Ein anderes Video zeigt einen Autofahrer, der an brennenden Mülltonnen und Autos vorbeifährt. Chaos auf den Straßen, niemand traut sich aus dem Haus, Polizei und Feuerwehr sind im Dauereinsatz und trotzdem völlig überfordert. Sie können nicht überall gleichzeitig sein.

Ja, es ist schockierend, dass so etwas heute in meiner Stadt passiert. Ich wohne nicht im Zentrum der Stadt, aber das ist Zufall – wir hätten damals ebenso gut in der Nähe der Stadtmitte eine Wohnung finden können, dann wären wir jetzt mittendrin in den Krawallen. Jetzt aber betrachte ich das Treiben mehr oder weniger von außen und über Augenzeugen-Videos. Ich sehe verwüstete Orte, an denen ich schon oft selbst gewesen bin. Und es ist so unfassbar ungerecht. Randalierende Menschen ziehen wie eine furchtbare Sturmflut durch die Stadt, hauen alles kaputt, zünden Autos von Anwohnern an. Es macht mich traurig, aber vor allem wütend. Was denken die denn, wer sie sind? In meinen Augen sind sie nichts weiter als Terroristen. Die Bösen in dieser Geschichte.

Demonstration versus Destruktion

Dabei ist Demonstrieren wichtig und gut. Heute in den Nachrichten berichteten alle über die Ausschreitungen, die Polizeieinsätze und die Brände. In einem kleinen, kurzen Halbsatz wurde erwähnt, dass es auch friedliche Demonstrationen gegen den G20 Gipfel gab. Man sieht dann etwa 2 Sekunden lang ein paar friedlich demonstrierende Menschen. Das war’s. Kein Interview über die Hintergründe der Demonstration. Nichts. Kein Demonstrant kommt zu Wort.

Laut Spiegel Online wurden bereits 149 Polizisten im Einsatz verletzt. Und die müssen da sein. Sie müssen sich den Demonstranten stellen. Was wäre denn die Alternative? Alle gewaltbereiten Demonstranten losziehen lassen. Sie einfach walten lassen? Sie noch mehr in Brand setzen lassen?

Würde man die Schwarzgekleideten fragen, hätten sie sicher einige nette, politische Parolen auf Lager, um ihre destruktiven Verhaltensweisen zu rechtfertigen. Mit ihnen über den Unsinn ihrer Taten zu diskutieren ergibt mit Sicherheit keinen Sinn. Eins weiß ich aber sicher: Am meisten schaden sie mit ihren Aktionen ihren friedlichen Mitdemonstranten. Niemand möchte etwas über „die Korruption der da oben“ hören, wenn sein Auto in Flammen steht. Niemand hat Verständnis für die lautstarken Erinnerung an Umweltschutzversprechen, wenn man seine Scheiben einschlägt.

Würde man in Zukunft das Demonstrieren bei derartigen Events verbieten: Ich würde es verstehen. Niemand möchte sehen, wie seine Stadt im Chaos versinkt – auch, wenn es „nur ein Wochenende“ ist.

Seid laut, seid mündig. Aber vergesst nicht: Mündigkeit hat etwas mit dem Mund zu tun. Mit sprechen, sagen, rufen – meinetwegen auch mit schreien. Werft Worte statt Steine und haltet flammende Reden, statt Autos in Brand zu setzen. Das ist der Widerstand, den wir brauchen.

Aboboxen

Cuppabox

Die Cuppabox ist eine Tee-Abobox. Das hatten wir noch gar nicht! Umso besser, denn dann können wir mal herausfinden, was so eine Teebox zu bieten hat.

Verpackung & Inhalt der Cuppabox

Die Cuppabox sieht hübsch aus: Im Versandkarton ist eine schwarze, bedruckte Schachtel und der Inhalt ist nochmal in Packpapier gehüllt. Jede Cuppabox enthält 3 Teesorten und ein Goodie. Im Voraus kann man wählen, ob man eher Kräuter-, Früchte, Rotbusch oder Schwarztee mag. Dementsprechend erhält man ausgewählte Teesorten aus Manufakturen. Meine Box enthält zwei Sorten Rotbuschtee und eine Sorte Schwarztee. Alle Sorten entsprechen meinem Geschmack, besonders lecker ist der Rotbuschtee mit Ingwer und Zitrone. Mit jeweils vier enthaltenen Artikeln kommen wir auf einen Preis von etwa 2,75 € pro Artikel.

Das finde ich ok, da man im Teegeschäft für guten Tee auch in etwa so viel für die gleiche Menge ausgeben würde. Etwas enttäuscht war ich vom beigelegten Goodie. Gewürze kann ich zwar immer gebrauchen, aber wenn ich schon drei Tütchen mit Tee erhalte, wäre etwas anderes als drei weitere Tütchen mit Gewürzen vielleicht abwechslungsreicher gewesen. Für Tee- und Kaffeefans aber trotzdem eine tolle Idee. Positiv hervorheben sollte man außerdem die Flexibilität des Abos. Man kann monatlich wahlweise pausieren oder kündigen oder direkt von Kaffee zu Tee wechseln und umgekehrt.

Hier kannst du die Cuppabox bestellen!

  • Food
  • thematisch
  • erscheint monatlich
  • 10,99 € (flexibles Abo)