Unterwegs

Zu Besuch in Fulda

Mein kleiner, gro├čer Bruder wohnt seit knapp einem Jahr in Fulda. H├Âchste Zeit also, dass ich mir mal anschaue, wie er so haust und was die Stadt zu bieten hat. Fulda ist schon so ein bisschen „am Ende der Welt“, denn die n├Ąchsten Gro├čst├Ądte sind allesamt ├╝ber 100 km entfernt. Ehrlich gesagt wusste ich auch nicht viel ├╝ber die Stadt. Eine richtige Stadt ist sie wohl erst seit dem fr├╝hen zw├Âlften Jahrhundert, in dem ja bekanntlich ├╝berall in Mitteleuropa St├Ądte aus dem Boden schossen. Der Dom und das Schloss wurden um 1700 im barocken Stil errichtet und sind daher recht pomp├Âse Geb├Ąude.

Fulda – eine charmante Spie├čerstadt

Mein Bruder bezeichnet die Stadt gerne als „Spie├čerstadt“ und vielleicht hat er ja recht damit? Seit Jahren w├Ąhlt hier die Mehrheit CDU und die Partei hat hier keine ernstzunehmenden Konkurrenten. Die knapp 68.000 Einwohner starke Stadt fand ich insgesamt aber doch recht charmant. Die vielen Lokale, Restaurants und Bars in den verwinkelten Gassen strahlen eine gewisse Gem├╝tlichkeit aus. Die alten Fachwerkh├Ąuser und barocken Geb├Ąude sind liebevoll restauriert worden. Ich pers├Ânlich mag mittelgro├če St├Ądte ganz gern, weil sie alles bieten, was man braucht. Man kennt sich schnell aus, f├╝hlt sich schnell zu Hause. So eine Stadt ist Fulda.

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